ONE REASON they collect your data

Oktober 15, 2014

Ein kleines Datenvisualisierungsvideo zur größten Datenbank der Welt:

Das Video ist wieder im großartiten Tooll entstanden und lässt sich auch herunterladen und in Echtzeit abspielen.

(DirectX 11 GPU von ATI / Nvidia und .NET Framework müssen vorhanden sein)

musiK: Dreadmaul, Bastard & Epidemic http://www.wrightandbastard.com/

Recherchegrundlagen:

STASI VS NSA! https://apps.opendatacity.de/stasi-vs…
Wikipedia about the datacenter: http://en.wikipedia.org/wiki/Utah…

Zweiter Platz auf der Deadline Demoparty in Berlin 2014


Update

Oktober 15, 2014

Hier ein Update was in den letzten Monaten so alles passiert ist:

Beginnend mit den beiden neuesten Musikvideos:

Hybris: Garbage Truck war ein schöner schneller Job zum austoben.

Davor ein kleines Musikvideo für “Astronaut“. Champions ist der dritte Teil einer kleinen Serie.

Davor habe ich für längere Zeit an der Bühnenshow für Excision gearbeitet. In meinem neuesten Demoreel lassen sich ein paar Szenen sehen.

http://vimeo.com/77681353

Darin lassen sich auch ein paar Sekunden aus einem weiteren kurzen Film für das Zentrum für politische Schönheit erblicken, für die ich eine weitere Animation umgesetzt habe:

Zwischenzeitlich habe ich an ein paar Erklärfilmen zusammen mit Blinkenlichten gearbeitet.

Unter anderem ist ein Film zum Thema “AGFA”

BigData

MOOCs

und die “vernetzte Öffentlichkeit” entstanden.

Außerdem habe ich für einen Dokumentationsfilm über die Terrakotta-Armee das Intro beigesteuert. Der Film war Teil einer Ausstellung in der Schweiz. Hier kann man das Making-Of des Intros sehen.

Dann habe ich einen weiteren kleinen Ausflug in die Welt der Demoscene gemacht. Und “Lancet Liver Fluke” auf einer der größten Demoparties veröffentlich: Ein Musikvideo über einen kleinen erstaunlichen Parasiten:

Ein paar Motiondesignjobs später wie zum Beispiel dem kleinen Werbspot für die Telekom:

habe ich das erste mal eine Echtzeit Animation in einer völlig neuen Software gebaut. Zusammen mit den Leuten von Framefield bzw. still und mit der Hilfe ihres großartiges Toolls haben wir die schönste und beste Demo aller Zeiten kreiert:

Eternal Dream of Beauty

Erstaunlicherweise konnten wir damit sogar den zweiten Platz auf dem NVscene Event gewinnen. :)


“Du bist Terrorist” in der “Do-It-Yourself-Ausstellung”

Juni 14, 2012

Image

Du bist Terrorist” ist Teil der “Do-It-Yourself-Ausstellung” die zunächst in Frankfurt (im Museum für Kommunikation) und nun, seit dem 30. März, in Berlin (im Museum für Kommunikation) zu sehen ist. Noch bis zum 2. September 2012 kann man die Ausstellung besuchen.


Der Leopard 2 A7+ von Krauss-Maffei Wegmann

Juni 14, 2012

Dieses Video habe ich für die Kampagne: http://www.25000euro.de gemacht.

Das “Zentrum für politische Schönheit” kam wenige Tage vor dem Launch der Kampagne http://www.25000euro.de auf mich zu und fragte, ob ich ein kleines begleitendes Video machen könnte. In ca. 3-4 Tagen habe wir dann dieses Video umgesetzt.

Da das Video komplett ohne Budget umgesetzt wurde, freue ich mich über jeden pingback, oder sonstige Verbreitung. Man kann das Video auch flattrn:https://flattr.com/thing/700397/Der-Leopard-2-A7-von-Krauss-Maffei-Wegmann-De… oder Geld spenden: http://alexanderlehmann.net/support/


MOGiS und Freunde – Info-Spot

April 5, 2012

Ich habe ein neues Video veröffentlicht:

“MOGiS und Freunde” hat mich gefragt, ob ich für sie einen kleinen Film machen könnte. Der Verein wird wohl in nächster Zeit die Arbeit niederlegen müssen, wenn sich keine neuen Unterstützer bzw. Mitstreiter melden.

Da ich den Verein sehr für seine Arbeit in der Zensursula Debatte schätze und weiß, dass er auch heute noch (wenn auch weniger öffentlichkeitswirksam) viel hinter den Kulissen bewirkt, habe ich mich dazu entschlossen dem Verein diesen kleinen Info-Spot zu spenden.

Also wenn du dich angesprochen fühlst, einfach mal http://mogis-und-freunde.de/mitmachen/ anschauen. Die Aufgaben die dort gelistet sind lassen sich auch mit wenig Aufwand übernehmen. Und man hilft einem kleinen Verein der wichtige Arbeit leistet.

siehe auch: Netzpolitik.org


Antwort auf den offenen Brief von 51 Tatort-Autoren

März 29, 2012

51 Tatort Autoren haben heute einen offenen Brief veröffentlicht. In dem Brief fordern die Autoren unter anderem eine Stärkung des Urheberrechts und ein konsequenteres Vorgehen bei seiner Durchsetzung.

Ich fragte mich sofort, wie eine Gruppe von Autoren die von den GEZ Gebühren – also einer Art “Kulturflatrate” bezahlt wird, auf die Idee kommt Urheberrechtsverletzungen und Filesharing in einem offenen Brief anzuprangern. Also eigentlich fragte ich nicht mich – sondern ich fragte sie. Per email. Und weil ich ohnehin keine Antwort erwarte habe ich nun beschlossen die Email wenigstens hier reinzustellen:

Sehr geehrte Tatort Autoren,

ich habe ein paar Fragen bezüglich Ihres offenen Briefes.

Ich würde gerne wissen, ob Sie in ihrer Funktion als Tatort-Autoren hauptsächlich durch Gelder entlohnt werden, die durch die GEZ eingezogen werden?

Falls dies der Fall ist, sind sie doch eigentlich ohnehin von Urheberrechtsverletzungen wie etwa “Filesharing” so gut wie garnicht betroffen, oder? Denn sie werden für ihre Arbeit bereits durch eine Art “Kulturflatrate” entlohnt.
Was sie in die günstige Position bringt, nicht auf den “Verkauf” ihrer Werke in digitaler oder analoger Form angewiesen zu sein.

Meiner Meinunge nach, sollten gerade im Falle des Tatortes und vieler weiterer Produktionen, die Ö.R. dazu übergehen sie der Allgemeinheit kostenlos als Download zur Verfügung zu stellen – denn die Allgemeinheit hat dafür ja auch bereits bezahlt.

Bei meinen kleineren Arbeiten die ich für öffentlich rechtliche Sender mache, sind alle Werke nach Ausstrahlung unbegrenzt lange unter einer “Creative Commons Lizenz” frei zum Download verfügbar. Und das hatte für mich bisher immer nur positive Auswirkungen. Mehr Zuschauer, mehr Aufträge – mehr Geld.

Wie denken sie darüber?

(…)

Mit kollegialen Grüßen,
Alexander Lehmann

Weitere und etwas ausführlichere Antworten gibt es auf Netzpolitik und vom CCC.


Leistungsschutzrecht und Springer

März 22, 2012

Seit ein paar Wochen gibt es eine Diskussion um das sogenannte Leistungsschutzrecht im Netz.

Soeben habe ich auf Netzpolitik.org einen schönen Beitrag von Zapp zu dem Thema gefunden:

Besonders dreist ist natürlich dass die großen Medienhäuser auf der einen Seite immer größere Gewinne einfahren und auf der anderen Seite der Politik ihren Wunschzettel diktieren. Logisch ist es leider, wer berichtet sonst noch positiv über unsere Politiker?

Vor ein paar Monaten, als die Debatte um den Staatstrojaner so richtig in Gang war, fragte auch jemand von der Springer Presse (Bild-Online-TV o.Ä.) bei mir an. Sie hätten gerne ein paar Nutzungsrechte an meinem Film “Du bist Terrorist“. Selbstverständlich kostenlos.

Es wäre ja schließlich eine Ehre, wenn meine Arbeit auf einer Bild-Seite zu sehen sei – und es würde mir Aufmerksamkeit bringen. Eine übliche Anfrage – gefolgt von einem meist peinlichen hin und her per Email. So gut wie nie kommt bei sowas eine angemessene Entlohnung raus. Im Falle dieser Anfrage vom milliardenschweren Springerkonzern: ein kleines Taschengeld welches ich dankend ablehnte.

 

Ich frage mich ob diese Leute auch bei jeder Neueröffnung eines Fotografen auf kostenlose Passbilder bestehen – der Fotograf kann ja schließlich stolz, sein dass so edle Menschen sich von ihm fotografieren lassen. Für die Verwendung des Passbilds in Bewerbungen und Ausweis verlangen sie dann natürlich Geld.

 

Es wäre wünschenswert wenn die Politik sich mehr um die gerechtere Entlohnung freier Mitarbeiter kümmern würde – oder zumindest die Seite der gierigen Großen nicht noch weiter stärkt.

 

Erst wenn der letzte freie Autor verhungert ist, werden die Politiker und Verlage bemerken, dass umformulierte Pressemitteilungen keine schutzwürdigen Leistungen sind.


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