Nicht-Krieg gegen Terrorismus

Januar 17, 2010

Warum wird unser Krieg in Afghanistan unter anderem nicht offiziell als Krieg bezeichnet?

Bei der Bombardierung starben bis zu 142 Menschen.

Die Generalbundesanwaltschaft will nach Informationen derSZ die Ermittlungen gegen den Oberst einstellen. Dabei beruft sie sich auf das humanitäre Völkerrecht: In einem nicht-nationalen bewaffneten Konflikt verlören Zivilisten demnach ihren Schutzanspruch, wenn sie sich in eine Konfliktsituation begeben. Ein militärischer Schlag wäre in diesem Falle zulässig.“

Quelle: Hat Oberst Klein das US-Militär bewusst getäuscht? Zeit Online

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Sicherheit gegen Terrorismus

Januar 15, 2010

Eben auf Netzpolitik gefunden: Datenklau per Funk an deutschen Flughäfen. Eine Aufzeichnung der Sendung ARD Kontraste

Dazu passend auch ein sehr witziges Video das sehr gut Demonstriert wie sicher die Nacktscanner wirklich sind:
Nacktscanner bei Markus Lanz (gefunden via fefe)

Sehr sehenswert und wahr ist auch das Schlusswort des Physikers.
Ich habe es ja auch schon vor etlichen Monaten auf im FAQ auf DuBistTerrorist.de geschrieben:

„Es ist egal wie sehr überwacht und eingeschränkt wird, Terroristen werden immer einen Weg finden um Anschläge zu verüben.“

und

Frei zitiert von Helmut Schmidt: Terrorismus lässt sich nicht bekämpfen, man muss die Ungerechtigkeit die den Terrorismus verursacht, beseitigen.

„Du bist Terrorist“ hat übrigens vor wenigen Tagen auf YouTube eine Millionen „views“ überschritten 🙂


Datenkrake Elena | RetteDeineFreiheit Webfilm Award

Januar 14, 2010

Ein recht gutes Video über die neue deutsche Datenkrake: Elena

Ich habe „Rette Deine Freiheit“ beim Webfilm Award eingereicht. Wenn bis morgen noch kräftig gestimmt wird hat er vielleicht noch eine Chance unter die ersten 25 zu kommen – den Gewinner kürt dann eine Jury.

Hier kann meinen Film bis zum 15. Januar bewerten: http://tinyurl.com/ylkz2hn


Nacktscanner

Januar 6, 2010

Auf Netzpolitik gefunden: Ein sehr guter Blogeintrag von unserem Bundesdatenschutzbeauftragen zum Thema „Nacktscanner“:

http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?p=4012#post4012

Vielmehr erscheint mir die Frage von zentraler Bedeutung, warum eine Person, die am Flughafenschalter einen teuren One-Way-Flug bucht, diesen bar bezahlt und kein Gepäck aufgibt und sich auch ansonsten „merkwürdig“ verhält, nicht gründlicher untersucht wurde. Wichtig ist mir auch die Aufklärung darüber, warum konkreten Verdachtsmomenten, die den US-Behörden gegen diesen Passagier vorlagen, nicht nachgegangen wurde. Letztlich geht es um die Frage, ob ein Vorgehen angemessen ist, bei dem völlig verdachtsunabhängig Daten von immer mehr Menschen erfasst und in Datenbanken gespeichert werden. Offenbar liegt hier ein „Information Overload“ vor, oder – wie der deutsche Volksmund sagt: „Man sieht den Wald vor Bäumen nicht“.

Als ich den Nacktscanner in „Du Bist Terrorist“ eingebaut habe, habe ich mich hauptsächlich auf die These in diesem Kommentar gestützt: Nacktheit durch die Hintertür

Ich habe allerdings nicht damit gerechnet, dass die Debatte so schnell wieder entfacht werden würde.
Auch erscheint es nicht besonders logisch, dass man aufgrund eines vereitelten Anschlags wieder über die Scanner diskutiert.
Dass der Sprengstoff dann auch noch mit Hilfe der Scanner überhaupt nicht gefunden worden wäre, lässt einen nur noch den Kopf schütteln.

Logisch wird es erst dann wieder, wenn man bedenkt, dass die Forschung an der Technik für Nacktscanner von Deutschland durch 123 Millionen Euro gefördert wird.

Naja, jedenfalls bietet die absurde Debatte wieder allerlei Inspiration für kommende Videos 🙂


„Freiheit, Freiheit über alles?“

Januar 4, 2010

oder eher: Einigkeit und Recht und Sicherheit?

Hier gibt es nun eine Aufzeichung von „Peter Voß fragt die Schriftstellerin Juli Zeh“.

Manchmal kommt es mir so vor, als hätte sich Herr Voß noch nie mit den allseits bekannten Argumenten gegen die Maßnahmen der letzten Jahre beschäftigt (z.B. Fingerabdrücke in Reisepässen etc.).

Ich glaube außerdem nicht, dass es den Menschen in den Genen liegt vor der abstrakten Gefahr „Terror“ mehr Angst zu haben als vor einem Auto- oder Haushaltsunfall.

Es liegt wohl eher an unseren Medien die das Gefühl einer Allgegenwärtigkeit des Terrors in die Bewusstseine drängen.

Sehr anschaulich geschah dies wieder in den letzten Wochen: Es gab es wohl tausende von Zeitungsartikeln zu dem gescheiterten Terroranschlag bei dem kein einziger Mensch ums Leben kam.

Und jetzt wird offensichtlich als Reaktion darauf doch der Nacktscanner eingeführt. Ziemlich sinnlos, denn wie man auf Spiegelonline lesen kann: „Auch Nacktscanner hätten den Flugzeugbomber nicht entdeckt“ (Siehe hier)

Also schon wieder eine nicht durchdachte, unangemessene und hysterische Reaktion unserer Politiker.
Die Berichterstattung der Medien ist aber wieder so zahlreich und massiv das man meinen könnte der Terror bedrohe uns immer und überall.